Ein Text von Karin Hoffmann: „Blind für Farben“

Wie so vieles mehr, beispielsweise die Leipziger Buchmesse, muss auch der WDR5-Literaturmarathon wegen des Corona-Virus abgesagt werden. 24 Stunden lang hätten geübte Sprecher vorgelesen, zum Thema „100 Farben“. Dafür hatte ich die Kurzgeschichte „Grau in Blau“ eingereicht.
Auch Karin Hoffmann, meine treueste Blog-Leserin, hat etwas geschrieben; zum ersten Mal überhaupt! Und ich freue mich sehr, liebe Karin, deinen Text „Blind für Farben“ hier reinstellen zu dürfen. Wie ich weiß, hat dir das Schreiben Freude bereitet und vielleicht magst du es ja noch einmal versuchen. Würde mich freuen!

Aus dem Wir-lieben-Hessen-Lexikon: Die hessische Grammatik

Passend zu meinem letzten Beitrag, gibt es heute ein bisschen Comedy auf die Ohren – mit einem wahren Kern. So habe ich, bei Hit Radio FFH, das Wir-lieben-Hessen-Lexikon entdeckt, zusammengestellt von Mundstuhl. Und zwei Episoden daraus möchte ich vorstellen.
Zuerst, wie gesagt, Die hessische Grammatik. Neben Literatur und Sprache spielt aber auch der Fußball immer wieder eine wichtige Rolle in meinem Blog. Und wie es der Zufall so will, zumal heute Abend die Frankfurter Eintracht im DFB-Pokal spielt, trägt Mundstuhl auch dazu etwas bei: eine Einschätzung über Das Waldstadion. Viel Spaß damit! 🙂

Ein kleiner Workshop: „Sprache, Bücher und Wörter“

Der Fußballprofi Willi Lippens wurde 1965 in einem Regionalligaspiel gemaßregelt, mit den Worten: „Ich verwarne Ihnen.“ Worauf der Sportler erwidert haben soll: „Herr Schiedsrichter, ich danke Sie.“
Dafür stellte ihn der Unparteiische vom Platz und später musste Lippens, weil er sich so respektlos verhalten hatte, auch noch eine 14-tägige Sperre aussitzen. Dabei finde ich, dass man über die gegebene Antwort hätte schmunzeln sollen, anstatt das Ganze schrecklich ernst zu nehmen. Mich faszinieren solche Episoden, wie ich überhaupt gerne eintauche in das, was uns die deutsche Sprache bietet.
Im vergangenen Jahr, während der Buchmesse in Wunsiedel, konnte ich einen kleinen Workshop durchführen und wählte als Titel „Sprache, Bücher und Wörter“. Hier gibt es Spannendes zu entdecken: Fallen, in die man als Autor schnell hineintappt; oder erste Hinweise, damit sich das eigene Sprachgefühl verbessert. Der Beitrag dauert knapp 30 Minuten und steht auf meinen Webseiten zum Nachhören bereit.

Auf einen Blick: Die Hörbuchproduktion

Immer noch bin ich mit der Produktion meines ersten Hörbuchs beschäftigt, der Fußballsatire „Geballter Zoff“. Von Elke Bader aus dem Griot Hörbuchverlag habe ich dazu ein aufschlussreiches Interview bekommen. Allerdings musste ich hierbei feststellen, dass alles deutlich komplizierter wird, als ich erwartet hätte. Vor allem die Kosten, die auf mich zukommen würden, hatte ich unterschätzt. Deshalb werde ich mich, für den Anfang, auf eine digitale Ausgabe beschränken.
Doch auch die Vertriebswege für Online-Hörbuchproduktionen sind mir kaum bekannt. Marlene Rauch, als Verlegerin „Miss Motte“, hat mir aber einen wichtigen Tipp gegeben: Liberaudio. Dort auf den Webseiten finden sich alle relevanten Details. Und darüber hinaus, wenn jemand sein Buch auch selber einsprechen möchte, empfehle ich einen Workshop von Brigitte Mayer. Schon ihre einführenden Hinweise zum Sprech- und Lesetraining haben mich überzeugt! Außerdem hat Oliver Rohrbeck in meinem Autorenpodcast so manches verraten.

Kurzgeschichte „Grau in Blau“

Pünktlich zu den Weihnachtsfeiertagen gibt es eine Kurzgeschichte von mir. Diese habe ich für den WDR 5 Literaturmarathon eingereicht. Insgesamt sind mehr als 300 Vorschläge zusammengekommen, aber die Jury konnte nur elf davon wählen, wie ich aus einer E-Mail von WDR 5 erfahren habe. Vielleicht ist Euer Text ja dabei?
Meine Kurzgeschichte, „Grau in Blau“, hat es nicht bis zur Sendung im März geschafft.
Trotzdem möchte ich sie gerne bekannt machen. Deswegen könnt Ihr sie bei BLAutor, dem Arbeitskreis für blinde und sehbehinderte Autoren, auf meiner Webseite nachlesen.

„Sie können Bücher lektorieren?“

Das „Streifband“, ein Magazin der Buchbranche, hat in Ausgabe 34 die Barrierefreiheit durchleuchtet. Oder besser gesagt: noch bestehende Komplikationen erklärt, die für behinderte Menschen einiges erschweren.
Studenten der HTWK Leipzig bringen das Streifband heraus. Und als die Redaktion mich fragte, ob ich etwas zur Barrierefreiheit schreiben würde, konnte es nur eine Antwort geben. Im Oktober ist der Beitrag dann erschienen, mit der Überschrift: „Sie können Bücher lektorieren?“
Ihr könnt ihn jederzeit auf meinen Webseiten nachlesen. Ich zeige Euch aber auch das gesamte Heft, weil dieses Thema wirklich sehr, sehr wichtig ist.

„Wie schreibt man blind ein Buch?“

Ein weiterer Schriftsteller, den ich sehr schätze, ist Dieter Kleffner. Dessen analytisch-kritischer Blick auf den Buchmarkt hat mich verblüfft, weil einige Nachwuchsautoren, die mir bisher begegnet sind, sich kaum um so etwas Gedanken machen. Überhaupt können wir von Dieter vieles lesen und erfahren.
Am 8. September hat er Radio Neandertal ein Interview gegeben und mir den Audio-Beitrag später zur Verfügung gestellt, sodass ihr ihn auf meinen Webseiten nachhören könnt. Beispielsweise beantwortet Dieter die Frage, wie man blind ein Buch schreibt. Danach erzählt er eindrucksvoll und offen aus seinem Leben, wo es bei Weitem nicht immer bergauf ging.
2012 hat Dieter dann sein erstes Buch veröffentlicht, die Autobiographie „Im Testprogramm des Schicksals“. Erschienen ist dieser Titel im Edition Paashaas Verlag, bevor in den nächsten Jahren weitere folgten. Ein Gesellschaftsroman, Krimis, Thriller … Und auch Lyrik darf nicht fehlen.
Bei Radioplanet Berlin, dem „Radio der Künstler“, bekam er 2018 die Chance auf den „Radio Planet“. Diese Auszeichnung sollte zum dritten Mal vergeben werden, in den Kategorien Literatur, Kunst, Musik und Film. Durch ihr Voting durften die Hörer entscheiden und sie haben abgestimmt, dass der Thriller des Jahres von Dieter Kleffner kommt: „Autorenstolz“. Ja, stolz kann dieser Autor wirklich sein! Denn gleichzeitig wurde er zum Autor des Jahres 2018 gewählt!

Hörprobe aus „Geballter Zoff“ und Interview mit Sprecher Manni Breuckmann

Im Frühjahr 2020 will ich mein erstes Hörbuch herausbringen, die Fußballsatire „Geballter Zoff“. Sprecher ist, wie in meinem Blog bereits erzählt, der frühere Sportreporter Manni Breuckmann, dessen Stimme einigen von euch noch im ohr klingen dürfte.
Auf meinen Webseiten gibt es nun die erste Hörprobe zur fußballsatire (ca. 9 min, 30 sek; MP3-Datei). Außerdem ist Manni Breuckmann als Interviewpartner in meinem Podcast (Oktober 2019). Achtung: eine Jubiläums-Folge, denn der Autorenpodcast läuft damit seit drei Jahren! Und ja, auch Manni Breuckmann hat Bücher geschrieben!