In den Medien

Dorothee Feuerstein hat mich für Radio Z interviewt, in der Sendung Ohrenblicke. Das Gespräch ist in wenigen Tagen auf meinen Webseiten nachzuhören: www.daniela-preiss.de/med.htm.

Ralf Kohlschreiber wiederum hat einen Artikel für die Erlanger Nachrichten erfasst, dieser ist am 15. August auf Seite zwei erschienen. Ich möchte ihn hier auch meinen Bloglesern zur Verfügung stellen, denn dieser Artikel hat mir sehr viel Freude bereitet …

2015-08-15-kohlschreiber.doc

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Wie ein Buch entsteht (1)

Anfang Mai 2015

 

Im April hat sich Harald Lange einen Traum erfüllt: Er ist beim Marathon des Sables an den Start gegangen. Die Wüste erleben, den Körper und seine Grenzen von einer ganz anderen Seite kennen lernen … Der Rennbericht, den Harry danach verfasst hatte, fesselte mich sofort. Eigentlich wollte ich nur kurz ein bisschen reinlesen, mich ein paar Minuten angenehm unterhalten lassen, bevor ich mich wieder an die Arbeit setze. Und natürlich wollte ich auch wissen, was Harry bei diesem Ultra-Marathon alles so erlebt und wie er sich auf seiner Abenteuer-Reise gefühlt hat. Ein paar Minuten lesen …

Es wurden eineinhalb Stunden daraus. Denn Harry hatte mir über 30 Seiten Text geschickt. Und seine Eindrücke, seine Empfindungen ließen mich nicht mehr los. Ich wusste inzwischen, dass er wieder gut zu Hause angekommen war. Wir hatten miteinander telefoniert. Aber sein Manuskript machte mir erst so richtig klar, was er in einer Woche Marathon des Sables überstanden hatte. Wie er sich gequält, wie er gelitten hatte. Aber auch, welche Glücksmomente ihn beflügelt hatten. Und es blieben so viele Erinnerungen … Beinahe unvorstellbar für die anderen, die noch nie an so einem Rennen teilgenommen haben.

Trotzdem wollen wir versuchen, Harrys Emotionen weiterzugeben. Seine Erfahrungen mit Sportlern, doch ebenso mit denjenigen zu teilen, die gerne einmal durch die Wüste laufen würden. Wie fühlt sich das an? Und wie reagiert der Körper auf solche extremen Bedingungen?

Noch eine Nummer drauf setzen, das geht nicht

Wilfried Schrahe hat einen Deutschlandlauf gemeistert, außerdem ist er bei mehr als 40 Marathons gestartet. Für mein Buch Willensstark hat er eine Rezension geschrieben, die ich hier in meinem Blog einstellen möchte.

 

Nicht ohne Grund haben Harald Lange und Daniela Preiß ihrem Buch den Titel Willensstark gegeben. Denn Hartnäckigkeit, also letztlich Willensstärke ist nun einmal das, was ein Laufsportler am meisten braucht. Ob er nun zehn Kilometer zurücklegt, einen Marathon oder einen Ultralauf – der Wille muss dabei sein. Aber ebenso die Freude, nach meiner Erfahrung.

30 Jahre lang habe ich viele Leute zum Laufen gebracht. Die Einen wünschten sich das, weil sie Spaß am Laufen hatten. Während die Anderen nur ein paar Kilo abnehmen wollten. Schon nach wenigen hundert Metern wischten sie sich den Schweiß vom Gesicht.

„Oh Mist, das will ich jetzt nicht mehr …“

Aber so, indem sie jammern und fluchen, kann das nicht funktionieren. Nur in den wenigsten Fällen habe ich erlebt, dass aus einem Menschen, der das Laufen bloß als Mittel zum Zweck betrachtet, ein guter Sportler geworden wäre.

Wer aber die Bewegung liebt und Freude an der Natur empfindet, der bringt, meiner Meinung nach, die besten Voraussetzungen mit. So, wie Harald Lange. In Willensstark berichtet er, was es ihm bedeutet, auch einmal nachts zu trainieren. Zwischen Tieren und Pflanzen unterwegs zu sein, wenn der Tag allmählich beginnt. Wie viel er da so erleben kann …

Mehrfach in der Woche geht er zum Training. Drinnen oder draußen, bei Regen oder starker Hitze, das macht für Harald Lange keinen Unterschied. Und so hat er es allmählich, Schritt für Schritt bis zur BraveheartBattle gebracht, dem härtesten Hindernislauf in Deutschland.

Viele Läufer wollen von Anfang an gleich die großen Dinge leisten.

„Ich muss das jetzt, ich will das jetzt …“

Aber auch so kommen sie, wie ich die Sache einschätze, bestimmt nicht weit. Besser ist es, langsam zu starten. Langsam losgehen, das motiviert. Als Trainer merke ich dann schnell, ob der andere ins Japsen kommt. Wenn er ruhig weiterläuft, drehen wir noch ein bisschen auf.

Harald Lange geht ähnlich voran. In seinem Buch … und du kannst es schaffen beschreibt er den Weg zu seinem ersten Marathon. Steinig, aber sicher. Danach erzählt er in Willensstark von der BraveheartBattle. Fängt harmlos an, wenn ich das so lese, aber dann steigert sich die Intensität. Wie ein Lauf, so wirkt auch das Buch. Verfasst in einem Schreibstil, der mich einfach packt. Gut, eigentlich ist es der Läufer. Aber die Autorin muss das ja auch richtig rüberbringen.

Besonders spannend wird es für mich, als es Harald Lange gelingt, ein Training bei der Marine zu bekommen. Eine Woche lang übt er unter verschärften Bedingungen. Hindernisse überwinden, durch eiskaltes Wasser tauchen …

Ich kann nicht mehr aufhören, in dem Buch zu lesen. Denn so ein Training ist absolut ungewöhnlich. Da kommt normalerweise keiner ran. Aber Harald Lange ist einer, dem es unter den Sohlen brennt, neue Grenzen zu erreichen. Und sie dann auch noch zu überschreiten. Das hat er bei der BraveheartBattle definitiv gemacht. Noch eine Nummer drauf setzen – ich denke, das geht nicht. Ich hätte mich nie getraut, an dem Rennen teilzunehmen. Aber er tut es. Und er riskiert so viel dabei. Für mich erscheint es schon unvorstellbar, wenn ein normal Sehender bei der Battle durchkommt. Aber dann noch mit diesem Handicap, das setzt allem die Krone auf.

Immer wieder ist Harald Lange bereit, in den Kampf zu ziehen. Wenn ihm etwas im Weg steht, räumt er das beiseite. Wenn also jemand dieses Buch liest und sagt: „Mensch, das wär doch mal was für mich.“

Dann ist Harald Lange der richtige Ansprechpartner.

Aus aktuellem Anlass: Deutschlehrer gesucht – Bücher zu gewinnen

Jedes Buch beginnt mit einem guten Lektorat. Das erfahre ich immer wieder, wenn mir ein Autor sein Manuskript zusendet. Dann muss ich es prüfen. Denn Lektor bedeutet so viel wie Leser. Ich korrigiere deshalb die Rechtschreibung, Grammatik, Stil und Inhalt. Ich frage mich aber auch, ob die Fachausdrücke, die im Text verwendet werden, für Außenstehende verständlich sind. Und noch eine Menge mehr …

Warum probiert Ihr es nicht einfach aus?

Highway to Hell, das zweite Manuskript von Harald Lange, muss bearbeitet werden. Vielleicht habt Ihr ja Lust, mich dabei zu unterstützen. Ich schicke Euch einen Abschnitt, Ihr macht das Beste daraus und danach gebe ich Euch ein Feedback zu den angebrachten Korrekturen. Außerdem möchte ich unter den Teilnehmern drei Bücher verlosen. Denn drei Bücher habe ich bisher veröffentlicht:

Den Fantasy-Band „Kathie – unglaublich, aber wahr“

Den Roman „Süßer Wahnsinn“

Und die biographische Erzählung „Willensstark“

Mit eurer Hilfe werden noch einige weitere folgen.

In den nächsten Wochen findet ihr auf meinem Blog immer wieder Regeln, die beim Lektorat zu beachten sind. Also dran bleiben … und weitersagen.

Seminar: Ihr Leben als Buch

So schreiben Sie eine Biographie

 

Wenn Sie eine Biographie schreiben wollen, haben Sie zunächst eine Reihe von Fragen: Wovon wollen Sie in Ihrem Buch erzählen? Wie strukturieren Sie den Inhalt? Welche Möglichkeiten bieten sich an, um Erinnerungen zurückzuholen? Was berücksichtigen Sie bei Grammatik und Stil? Worauf achten Sie im Lektorat? Wo können Sie Ihr Buch vermarkten? Diese und andere Aspekte diskutiere ich in meinem Seminar. Ich freue mich auch über Ihre Themenwünsche und Anregungen.

 

Zeit und Ort:

22. August, Frankfurt am Main

29. August, Nürnberg

Jeweils von 10 bis 17 Uhr.

 

Weitere Informationen, etwa zur Anmeldung und zu den Kosten, finden Sie auf meinen Webseiten www.daniela-preiss.de (hier bei Arbeitsprofil => Vorträge und Seminare).

Leseprobe: Willensstark

 

Harald Lange – ein Sportler, der vieles wagt. In unserem Buch ist nicht nur zu lesen, wie er die BraveheartBattle gemeistert hat. Denn die Vorbereitung ist genauso wichtig. Training, die nötige Ausrüstung … Und Kreativität, die Harry immer wieder bestätigt. So gestaltet er auch sein Training abwechslungsreich. Das Kapitel Laufen durch die Nacht, das ich jetzt einstelle, ist dafür ein gutes Beispiel.

 

 

Laufen durch die Nacht

Regelmäßig dokumentiere ich, wann ich welche Trainingseinheiten durchgeführt habe, ob Schwierigkeiten aufgetreten sind und was gut funktioniert hat. Diese Daten kann ich so auch langfristig abrufen und nach verschiedenen Aspekten auswerten. Deshalb eröffnet sich mir auch die Möglichkeit, hier konkret zwei Trainingseinheiten für die BraveheartBattle zu erläutern. Angefangen mit dem 10. Januar 2014, als ich auf den Feldberg laufen wollte. Außerdem hatte ich übers Wochenende Besuch von Danny, einer lieben Freundin und ich wollte auch für sie da sein. Beides setzte voraus, dass ich mir meine Zeit gut einteilte. Viele Leute jammern immer rum deswegen, aber ich halte das für Blödsinn. Wenn ich weiß, was ich will, muss ich auch wissen, was ich kann und wie ich das am besten organisiere. Ich habe zwei Jobs, ich muss mein Training machen und ich möchte mich mit meinen Freunden treffen. Also, wie plane ich das?

An diesem Tag beschloss ich, schon früh am Morgen zum Training aufzubrechen, während Danny noch schlafen würde. So konnten wir danach den ganzen Tag miteinander verbringen, ohne dass sich für sie irgendetwas geändert hätte. Sie musste nicht alleine herumsitzen und warten, bis ich zurückkam.

Um 05:30 Uhr startete ich mein Langstreckenprogramm. Ich hatte mir vorgenommen, wieder einmal den Feldberg hochzulaufen. In einer erweiterten Tour, sodass ich insgesamt 32 Kilometer bewältigen musste. Und ca. 585 Höhenmeter bis zum Gipfel. Auf dem Rückweg, wieder nach unten, würde ich in den Bach springen. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, was es heißt, anschließend mit nassen Klamotten weiterzulaufen. Das Wasser in diesem Bach reicht mir bis zu den Hüften. Für den Fall, dass ich unbeaufsichtigt schwimmen müsste, wird es also nicht zu tief.

Das Wetter war gut. Es war frisch, ungefähr minus zwei Grad. Aber die Dunkelheit macht es nicht leichter, an einem Berg zu trainieren. Schon zu Beginn des Anstiegs fühlte sich der Boden unter meinen Füßen rutschig an. Ich musste achtsam laufen, doch für einen Moment schweiften meine Gedanken ab und sofort landete ich im Dreck. Wenigstens gelang es mir, mich sicher abzufangen. Meine Reflexe sind da gut ausgeprägt und ich freute mich darüber, wie zuverlässig mein Körper in so einer Situation reagierte. Trotzdem, ich musste mein Glück ja nicht herausfordern, indem ich nachlässig wurde.

Mit hoher Konzentration setzte ich meinen Weg fort. Und verlor beinahe die Orientierung, irgendwo in der Dunkelheit. Wieder einmal stieg in mir das Gefühl auf, dass ich es nicht schaffen würde. Ich fand das so schwer, aber ich kämpfte mich durch. Das ist eine Haltung, die ich als Läufer definitiv mitbringen muss. Auch wenn ich denke, es geht nicht mehr, sage ich mir jedes Mal: Doch, du kannst es schaffen. Aufgeben kommt nicht infrage. Also laufe ich weiter, versuche die Ruhe zu bewahren und hinterher, wenn ich die Hürde genommen habe, kann ich loslassen und freue mich über den Erfolg. Bisher habe ich diesen Punkt Gott sei Dank noch immer erreicht. Irgendwie geht doch alles und solange ich nicht schwer krank werde, ist definitiv mit mir zu rechnen.

Weil ich an diesem Tag kein Rennen lief, sondern meine Ausdauer trainierte, musste ich nicht aufs Tempo drücken. Locker legte ich den Aufstieg zurück, für meine Kondition und den Stoffwechsel. So blieb ich, von meiner Haustür bis zum Gipfel, knapp unter einer Stunde und 19 Minuten. Bei einer Distanz von annähernd 18 Kilometern.

Auf dem Weg nach oben freute ich mich bereits auf den Abstieg, als könnte ich mich dann ein bisschen ausruhen. Gleichzeitig war mir allerdings bewusst, dass ich mir damit nur etwas vormachte. Hinunterzulaufen stellt für die Knie eine größere Belastung dar.

Später am Bach ergab sich das Problem, dass am Ufer eine Böschung nach unten führte. Aber ich konnte die Distanz bis zum Wasser nicht abschätzen und fiel das letzte Stück in die Tiefe. Nicht ganz ungefährlich und wie so oft hatte ich Glück, dass ich mich bei dem Sturz nicht ernsthaft verletzte.

Ich bewegte mich kurz im Wasser, dann suchte ich schnell meine Sachen zusammen. Ich hatte nicht die Zeit, hier noch länger rumzustehen. Denn Hose, Schuhe, alles war nass. Mir wurde kalt. Ich war alleine. Und ich musste vorwärts, um nicht zu erfrieren. Ich wollte schnell nach Hause, doch ich wurde immer langsamer. Meine Muskeln waren heruntergekühlt.

Endlich, um 08:30 Uhr, schloss ich meine Wohnungstür auf. Mir steckten drei Stunden Training in den Knochen, aber ich fühlte mich glücklich. Weil ich es geschafft hatte. Ich kam unverletzt zurück, zu meiner Frau und meiner guten Freundin. Ich war gesund und freute mich darüber, dass ich mein Programm für diesen Tag gut abgeschlossen hatte. Freute mich, weil ich mir jetzt Zeit für Danny nehmen konnte. Klar gefiel es mir, dass Danny meine Leistung faszinierend fand. Und dass die beide noch so müde waren, aber ich top fit. Das tat so gut!

Zuerst gönnte ich mir ein schönes Bad, um wieder richtig aufzutauen. In der Wanne ließ ich mir noch einmal durch den Kopf gehen, was ich getan hatte, wo ich heute schon überall gewesen war, was ich gesehen und erlebt hatte.

Eine anstrengende, gut gemeisterte Einheit sollte belohnt werden. Das Frühstück fiel deshalb üppig aus. Generell esse ich nach hartem Training, wie es mir schmeckt. Ohne zu übertreiben, aber alles darf da sein: Puddingstückchen, Eier, Speck. Einfach alles, was ich mag, um das Frühstück zu genießen. Auch das motiviert mich häufig auf der Strecke: Wenn du heute brav läufst, hast du dir eine Belohnung verdient.

Jetzt lag noch der ganze Tag vor mir. Aber ich hatte schon etwas getan, fühlte mich wohl und alles war gut. Viel besser, als das Training vor mir her zu schieben. Und je länger ich zögere, desto mehr sinkt meine Laune. Weil ich ja weiß, dass ich noch mehrere Stunden dafür investieren muss und mir damit den ganzen Tag versaue. Nein, für mich sieht eine gute Lösung anders aus.

Außerdem liebe ich es, früh am Morgen draußen zu sein. Dem Sonnenaufgang entgegenzulaufen, am besten in einer herrlichen Naturlandschaft. Was ich da alles erleben kann, das tut der Seele und meinem ganzen Dasein gut. Ich genieße es auch, zu unterschiedlichen Zeiten zu laufen, nachts, tags, ja sogar die unterschiedlichen Jahreszeiten haben ihren Reiz. Die Nachteule geht schlafen, der Singvogel beginnt zu zwitschern oder die Amphibien wachen auf und schenken mir ein Froschkonzert. In solchen Situationen überlege ich mir jedes Mal, wie viel dem Normalo, dem Stubenhocker doch verborgen bleibt. Obwohl die Umwelt eine Menge zu bieten hat. Wer sich darauf einlässt, zählt meiner Meinung nach zu den Gewinnern. Denn ich habe inzwischen gelernt, das Leben anders zu schätzen. Ich habe einen Sinn für die Natur entwickelt und erkannt, dass nichts selbstverständlich ist. Aber viele von den Dingen, die kaum jemanden interessieren, empfinde ich als wunderbar. Und die bekomme ich, solange ich die Augen offen halte. Dann bleibe ich, wie mir das vorkommt, angeschlossen an den Kreislauf des Lebens. Ich nehme wahr, was um mich herum passiert und begreife, dass es eigentlich auch nur so funktionieren kann.

Beim Training in der Natur fühle ich mich immer wieder neu beeindruckt. Und ich möchte mehr davon. Irgendwann einmal will ich die ganze Nacht durchlaufen, von der Dämmerung am Abend über Finsternis und Stille bis hin zur Dämmerung am Morgen. Um zu spüren, was das in mir auslöst.

Zum Teil habe ich das auch schon erlebt. Am 27. Januar, als ich nachts um 2:30 Uhr aufwachte und mich so gut fühlte, dass ich über ein Nachttraining nachdachte. Weil Claudia nicht zu Hause war, weckte ich ja keinen, ich nervte keinen, wenn ich mich anzog. Nichts sprach noch dagegen, also holte ich meine Stirnlampe und lief einfach los.

Ich befürchtete, dass ich im Wald vielleicht etwas Großes machen müsste, aber mein Körper war noch nicht so weit, das alles zu begreifen. Da blieb sogar der Darm ruhig.

Draußen fand ich es irgendwie cool, aber auch gespenstisch. Nichts rührte sich, alle Häuser waren dunkel. Und so drehte ich meine Runde, während ich ruhige Pianomusik hörte. Der Boden war ein wenig matschig, im Wald entdeckte ich ein bisschen Schnee. Aber ansonsten lief alles wie immer.

Manchmal hatte ich den Eindruck, von meinem eigenen Schatten verfolgt zu werden. Oder ich erschrak vor dem Licht meiner eigenen Lupine. Ich hörte einen einsamen Singvogel und genoss die Atmosphäre.

Als ich wieder nach Hause kam, war ich voll mit Sauerstoff und fühlte mich zufrieden. Jetzt konnte ich noch ein paar Stunden schlafen. Außerdem freute ich mich darüber, dass ich das Training für diesen Tag bereits abgeschlossen hatte. Montagmorgen beginnt für mich eine Minute nach Mitternacht, also bitte schön.

 

Bestellen könnt ihr das Buch Willensstark im Shop meines Verlags: http://www.vss-ebooks.de

Highway to Hell

Hier entsteht mein neuer Blog. Für Buchautoren, für Sportler … Denn ich habe, in meiner Tätigkeit als Biographin, ein Buch über einen Sportler geschrieben. Konkret, den Titel Willensstark über Harald Lange, erschienen 2014 beim vss-verlag Hermann Schladt. In dem Buch erzählt der stark sehbehinderte Athlet, wie er an der BraveheartBattle teilgenommen hat, also dem härtesten Hindernislauf in Deutschland.

Aber Euch nur zuzutexten, wäre ja langweilig. Außerdem soll sich mein Blog nicht zu einer Werbeplattform entwickeln. Ich denke, davon gibt es schon genügend: Blogs, in denen irgendwelche Autoren irgendwelche Bücher vorstellen. Und dann hoffen, dass sie gekauft werden.

Ich habe mir deshalb etwas anderes überlegt. Ich schenke euch ein Exemplar von Willensstark. Verbunden mit einem Gewinnspiel zum Thema Buchmarkt, das ich in den nächsten Wochen hier einstellen werde. Und das können wir dann auch gerne wiederholen …

Genauso, wie ich mit Harry nicht nur ein Buch geschrieben habe. Zurzeit ist unser zweiter Titel, Highway to Hell, in Arbeit. Ich gehe davon aus, dass er in zwei, höchstens drei Monaten erscheint. Diesmal hat Harald Lange eine noch größere Hürde gewählt: den Marathon des Sables, einen mehrtägigen Ultralauf durch die marokkanische Sahara.

Und auch hier möchte ich nicht nur dazu auffordern, dass Ihr das Buch dann kauft. Stattdessen könnt ihr einige Auszüge an dieser Stelle lesen. Wie bereitet sich der Laufsportler auf so ein Rennen vor? Training, Ausrüstung … Das alles könnt ihr erfahren, denn Harry hat ausführlich Tagebuch geschrieben und seine Aufzeichnungen für meinen Blog zur Verfügung gestellt.

Gleichzeitig möchte ich euch teilhaben lassen an dem Prozess, wie überhaupt ein Buch entsteht. Und, in einem weiteren Schritt, wie ihr es effektiv vermarkten könnt.

Wenn ihr noch mehr wissen wollt, schickt mir einfach eure Fragen und Ideen. Ich freue mich auf einen angeregten Austausch.

 

Um mich schon einmal etwas besser kennen zu lernen, besucht doch meine Homepage www.daniela-preiss.de.