Seminar: „Wo finde ich meine Leser?“

Marketing von Autoren für Lektoren

10.10., 10 bis 17 Uhr in Frankfurt/M

Die Arbeiten am Manuskript sind abgeschlossen, jetzt will der Autor sein Buch unter die Leute bringen. Wie das am besten gelingt, lernen Sie in diesem Seminar.

Ich möchte zunächst, in einem theoretischen Teil, grundlegende Begriffe klären und verschiedene Marketingstrategien erläutern. Doch in der Hauptsache gestalte ich den Kurs praxisorientiert. Anhand eines konkreten Manuskripts soll ein Konzept entwickelt werden:

· Welches Publikationsziel verfolgt der Autor?

· Wo sieht er gute Verkaufsargumente?

· Wie grenzt er seine Zielgruppe ab?

· Wie findet er den richtigen Verlag?

Diese und andere Fragen werden diskutiert. Gerne nehme ich auch Themenwünsche entgegen.

Weitere Informationen, etwa zu Anmeldung und Teilnahmegebühr, finden Sie auf meinen Webseiten http://www.daniela-preiss.de (Arbeitsprofil =>Vorträge & Seminare).

Advertisements

Tagebuch von Harald Lange, erster Eintrag

Wie er sich auf den Marathon des Sables, einen mehrtägigen Ultralauf in der marrokanischen Sahara, vorbereitet hat, schildert Harald Lange in einem Tagebuch. Für den Blog hat er mir seine Aufzeichnungen zur Verfügung gestellt. Deshalb kann ich, bevor das eBook Highway to Hell erscheint, schon die ersten Einblicke geben …

08.11.2014

Der Winter kam und es wurde dunkel. Also nutzte ich das aus und absolvierte die ein oder andere Nachtetappe. Das Problem war, zwar hatte ich eine helle Lupine, aber in der Wüste würde ich mit der Tikka, einer anderen Stirnlampe, vorlieb nehmen müssen. Ist ja auch nicht übel. Die Tikka betrachtete ich als Kompromiss, weil sie a) hell ist und b) weniger Akku als die Lupine braucht. Dafür wäre die Lupine zwar heller, aber für die Wüste bräuchte ich einfach zu viel Akkus, das ist dann zu viel Gewicht – unwirtschaftlich.

Eine Nachtetappe stellt mich vor folgende Probleme: Mein geringes Sichtfeld erlaubt mir entweder, auf den Boden zu schauen oder in die Ferne. Was heißt Ferne? Eben vor mich. Aber schaue ich hoch, sehe ich nicht, was auf dem Boden ist und schaue ich runter, renne ich möglicherweise in einen abstehenden Ast. Es hat seinen Reiz, aber es ist ein schweres und anderes Laufen. Ich finde, man muss das zwar nicht dauernd machen und sich damit kaputt trainieren, aber flexibel im Kopf bleiben und ruhig mal die eine oder andere Nachteinheit laufen. Unterschiedliche Zeiten, unterschiedliche Belastungen, je flexibler du bist, desto flexibler passt du dich deiner Situation an: dem Rennen, dem Training. Anders gesagt, pass dich deiner Natur an, das ist so gewollt im Leben!

Literatur und Marathon – Läufer lesen vor

Detlef Kuhlmann organisiert ehrenamtlich für die SCC Events GmbH den Literatur-Marathon, der seit Jahren die Marathonwoche in Berlin einläutet. Nach seiner Information möchte ich auf die Veranstaltung hinweisen.

Unter dem Motto „Läufer lesen vor“, präsentieren drei bekannte Laufsportler am 20. September ab 17 Uhr ihre literarischen Werke.

Matthias Politycki liest aus seinem Buch 42,195. Warum wir Marathon laufen und was wir dabei denken. Der Titel ist im Frühjahr erschienen, mittlerweile wird schon die dritte Auflage vorbereitet.

Danach präsentiert Heide Schmitt ihr neues Buch Komm, wir laufen aus. Schmitt hat sich vor allem durch ihren Internetauftritt „Laufen mit Frau Schmitt“ in der Läuferszene einen Namen gemacht.

Und wer hinter Manfred Steffny steckt, wissen die Laufinteressierten sowieso. Er war Olympiateilnehmer im Marathon 1968 und 1972, außerdem ist er Gründer und Herausgeber der Zeitschrift spiridon. Beim Literaturmaraton trägt er einen Text vor, den er 2013 in der Anthologie Lit. Berlin-Marathon. Texte von der Strecke veröffentlicht hat.

Der Literaturmarathon steigt um 17 Uhr, in der Kunstfabrik Schlot, bei John Kunkeler; Berlin-Mitte, Invalidenstraße 117.

Vielleicht habe ich ja Glück und bin nächstes Jahr mit meinen Büchern über Harald Lange auch am Start …

http://www.bmw-berlin-marathon.com

Autorin im Rollstuhl nimmt an Münchens CRAFT Women’s Run teil

Harald Lange ist offensichtlich nicht der Einzige, der mit einer Behinderung an Sportevents teilnimmt und in einem Buch von seinen Erlebnissen und Eindrücken erzählt. So erreichte mich heute eine Pressemitteilung vom Rexari Verlag in München (www.rexari.de), die uns verspricht: Autorin im Rollstuhl nimmt an Münchens CRAFT Women’s Run teil. Und das zum ersten Mal in der Geschichte des Rennens. Nora Trienes (30) aus Gräfelfing geht am 12. September 2015 an den Start.

Nach Abstimmung mit den Veranstaltern darf die Rollstuhlfahrerin mit einem Begleiter teilnehmen, der auf sie achtet und ihr hilft, Unebenheiten auf der Laufstrecke zu überbrücken.

„Ich denke nicht, dass ich auf den ersten Platz komme!“ Frau Trienes strahlt über das ganze Gesicht. „Ich liebe Herausforderungen. Auf den Run freue ich mich unheimlich! Es ist wichtig zu zeigen, dass auch Behinderte am Breitensport teilnehmen können.“

Toi-toi-toi, dass die Armmuskeln über die Strecke von fünf Kilometern durchhalten!

Seit sieben Jahren findet der CRAFT Women’s Run in München statt – jede Frau und jedes Mädchen ab zehn Jahren kann teilnehmen. Diesmal nehmen die Veranstalter eine Herausforderung an und fördern die Chancengleichheit für Behinderte.

Das Event beginnt auf dem Coubertinplatz im Olympiapark, rechts von der großen Showbühne. Die erste Welle läuft um 15:30 Uhr los.

Nora Trines leidet an Borderline. Wie sie damit umgeht, hat sie in einem Jugendroman verarbeitet, der 2016 erscheint: „(Dis)harmonisch“. Das buch erzählt von der sechzehnjährigen Sophie, die sich ausgerechnet in ein Mädchen verknallt. Als hätte sie nicht genügend Stress wegen ihrer Borderline-Störung …

Nora Trienes fängt Sophies Gefühle und Gedanken so ein, dass die Leser mitfiebern, wenn Sophie den Kampf um ein normales Leben aufnimmt.

Mehr zum Buch finden Sie unter www.disharmonisch.info

Wie ein Buch entsteht (zweiter Teil)

Anfang Juni 2015

Unsere Entscheidung stand also fest, wir würden wieder eine Geschichte von Harald Lange erzählen. Schnell erhielten wir die Zusage vom vss-verlag, wo bereits der Titel Willensstark erschienen ist. Und Harry legte noch eines drauf, indem er mir sein Tagebuch zur Vorbereitung schickte. Training, Ausrüstung, die Suche nach einem geeigneten Sponsor … Eine Veranstaltung wie der Marathon des Sables ist mehr als nur das Rennen selbst.
Ich hatte deshalb einiges an Material. Das musste nun sortiert, ergänzt und lektoriert werden. Außerdem führte ich noch zwei Interviews mit Harry, damit er Lücken schließen und mir erklären konnte, was ich bisher nicht verstanden hatte. Damit Harry ungestört erzählen konnte, zeichnete ich unsere Gespräche mit einem Diktiergerät auf und schrieb den Inhalt anschließend ab. Dabei unterstützte mich mein Freund Oliver Dietrich. Ich bin immer dankbar, wenn er mir hilft, freue mich darüber, dass er das so absolut selbstlos macht. Auch durch ihn fühle ich mich inspiriert. Und selbstverständlich von Harry, der mich so, wie er ist, in meinem eigenen Wesen bestätigt und immer weiter mitzieht.

Inzwischen sieht es so aus, als würde das Buch ungefähr 100 Seiten umfassen. Es soll, neben den beiden Textteilen zur Vorbereitung und zum Marathon des Sables in der Praxis, auch eine Reihe von Bildern enthalten. Harry hat diese während des Rennens selber geschossen.

Zuerst wird Highway to Hell als eBook erscheinen. Ob wir auch ein gedrucktes Buch veröffentlichen, steht noch nicht fest.

Wie finde ich den richtigen Verlag?

In meinem Seminar Ihr Leben als Buch hat sich eine Diskussion zu der Frage entwickelt, die sicher die meisten Autoren schon beschäftigt hat: „Wie finde ich den richtigen Verlag?“ In der Gruppe haben wir die vielfältigen Möglichkeiten besprochen. Selbstverlag, Printing on Demand, Literaturagentur oder doch ein kleiner Regionalverlag um die Ecke … Welche Vor- und Nachteile kommen jeweils auf mich zu?<br>

Sie können diesen Ausschnitt des Seminars gerne auf meinen Webseiten nachhören.