„Ich sehe das, was ihr nicht seht“ – Buchempfehlung

Der Tag des Weißen Stockes, die Woche des Sehens – immer wieder rücken Blinde und Sehbehinderte nach vorne. Zumindest werden ihre Bedürfnisse in den Medien diskutiert und in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Vor Kurzem, am 3. Dezember, gab es dafür wieder einen guten Anlass: den Internationalen Tag für Menschen mit Behinderung.

Selbstverständlich werden auch immer wieder Geschichten über Sehbehinderte erzählt. Bücher geschrieben, wie zum Beispiel über Harald Lange.

Aber natürlich ist Harry nicht der Einzige, der seine Erfahrungen teilt und anderen Mut macht, lange noch nicht aufzugeben. Das beste Buch, das ich bisher aus dieser Richtung kenne, stammt von der blinden Rechtsanwältin Pamela Pabst. Sie ist hauptsächlich im Strafrecht tätig. Der Hanser Verlag hat 2014 ihr Buch herausgebracht: Ich sehe das, was ihr nicht seht.

Lebendig, aber vor allem authentisch schildert Pamela Pabst, wie sie ihr Leben, Alltag und Beruf als Blinde meistert. Ich bin selber ebenfalls blind. Und nach meinen Erfahrungen hat noch kein anderes Buch die Realität so zutreffend wiedergegeben. Hart, aber fair. So beurteilen das auch Rezensenten im Internet.

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