„Mit den Händen sehen“

(Wie viel kann ich mit Büchern lernen? …)

Unter anderem vertiefe ich mich in die Biographie von Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt:

„Mit den Händen sehen“. Der renommierte Sportmediziner gibt Erfahrungen und Eindrücke wieder, die er beispielsweise beim FC Bayern und bei der Deutschen Fußballnationalmannschaft gesammelt hat. Zwar bleiben seine Ausführungen hinter dem zurück, was ich mir davon versprochen hätte. Für meine Zwecke ist das Buch nicht optimal geeignet. Aber einiges kann ich dann doch heraussortieren, zu verschiedenen Trainertypen oder den internen Abläufen, wenn die Nationalmannschaft zusammenkommt.

Allerdings sollten Bücher – auch das von Uli Borowka – niemals ein Gespräch ersetzen. Denn geschriebener Text kann unvollständig sein. Manchmal habe ich auch Fehler auf den gedruckten Seiten entdeckt. Sich doppelt abzusichern, würde ich deshalb grundsätzlich empfehlen.

Ich lese Bücher von Leuten, die es wissen müssen. Dadurch bekomme ich die ersten, wichtigen Anhaltspunkte. Und dieses Gerüst kann ich nutzen, um Interviews mit Experten vorzubereiten, die weitere Löcher stopfen oder Schräglagen geraderücken. Weil ich es für unverzichtbar halte, meine Geschichten authentisch zu erzählen.

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