„Ich sehe das, was ihr nicht seht“ – Buchempfehlung

Der Tag des Weißen Stockes, die Woche des Sehens – immer wieder rücken Blinde und Sehbehinderte nach vorne. Zumindest werden ihre Bedürfnisse in den Medien diskutiert und in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Vor Kurzem, am 3. Dezember, gab es dafür wieder einen guten Anlass: den Internationalen Tag für Menschen mit Behinderung.

Selbstverständlich werden auch immer wieder Geschichten über Sehbehinderte erzählt. Bücher geschrieben, wie zum Beispiel über Harald Lange.

Aber natürlich ist Harry nicht der Einzige, der seine Erfahrungen teilt und anderen Mut macht, lange noch nicht aufzugeben. Das beste Buch, das ich bisher aus dieser Richtung kenne, stammt von der blinden Rechtsanwältin Pamela Pabst. Sie ist hauptsächlich im Strafrecht tätig. Der Hanser Verlag hat 2014 ihr Buch herausgebracht: Ich sehe das, was ihr nicht seht.

Lebendig, aber vor allem authentisch schildert Pamela Pabst, wie sie ihr Leben, Alltag und Beruf als Blinde meistert. Ich bin selber ebenfalls blind. Und nach meinen Erfahrungen hat noch kein anderes Buch die Realität so zutreffend wiedergegeben. Hart, aber fair. So beurteilen das auch Rezensenten im Internet.

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Eine Verlegerin für Autoren: Interview mit Sandra Uschtrin

Ratgeber für Autoren, ein weit verbreitetes Handbuch, verschiedene Zeitschriften. Das und mehr veröffentlicht Sandra Uschtrin. Deshalb kann sie gut und gerne so bezeichnet werden: als eine „Verlegerin für Autoren“. Seit 1993 leitet sie den Uschtrin Verlag.

Für »14«, Den Autorenpodcast haben wir sie am Ammersee besucht. Was Sandra Uschtrin über ihren Verlag erzählt und über die Geschichte, die dahintersteht, hören Sie im Autorenpodcast (erster Teil des Interviews, online gestellt am 14. November 2016).

2 Stunden, 59 Minuten – Harry lebt einen Traum!

Gestern ist Harald Lange beim Frankfurt Marathon gestartet. Und nach 2 Stunden, 59 Minuten hat er das Ziel erreicht. Herzlichen Glückwunsch, Harry!

„… und du kannst es schaffen“, heißt eines seiner Bücher. Darin schildert er, wie er sich auf seinen ersten Marathon vorbereitet hat, wie er die Distanz zum ersten Mal im Wettkampf gelaufen ist … Und jetzt, genau fünf Jahre später, hat er es wieder geschafft. Wieder ein großes Ziel erreicht, einen Traum gelebt.

Zwei Wochen zuvor hat Harry bei »14«, Dem Autorenpodcast erzählt, warum er Bücher schreibt und was ihm das Schreiben bedeutet. Auf den Webseiten von Daniela Preiß können Sie das Interview nachhören (MP3 vom 14.09.2016).

„Jeder kann helfen!“

Heute beginnt die Woche des Sehens 2016, da wollen blinde und sehbehinderte Menschen ein Zeichen setzen. Harald Lange tut das auf seine Art. Auf seiner Homepage schreibt er: „Ich freue mich, wenn ich andere mit meinem Engagement motivieren und mich trotz meiner Behinderung voll einbringen kann. Damit setze ich ein Zeichen, dass JEDE und JEDER helfen kann, behindert oder nicht!“

Körperlich top fit, hat er sich überlegt, ob er die Feuerwehr verstärken könnte. Auch THW oder DRK schweben ihm vor. Was er, trotz seiner Seheinschränkung, tatsächlich erreichen kann – darüber berichtet er auf seinen Webseiten (Eintrag vom 24. August 2016).

Jingle für den Autorenpodcast produziert

»14«, Der Autorenpodcast startet im Oktober. Die Vorbereitungen für die erste Sendung schreiten munter voran: Das Interview mit Harald Lange habe ich geführt, zum Teil ist die Audiodatei auch schon bearbeitet. Auch andere Interviews liegen bereits hinter dem Team. Mit wem wir gesprochen haben, wollen wir jetzt aber noch nicht verraten.

Dafür stimmen wir Sie ein mit einer Vorabversion des Jingles, den der Musiker und Tontechniker Martin Weigert für unseren Autorenpodcast produziert. Hören Sie sich das Intro an (mit dem VLC Media Player) und schreiben uns Ihre Meinung. Wir würden uns freuen.

»14«, Der Autorenpodcast: Wir suchen einen Mitarbeiter, der Bücher unbekannter Autoren rezensiert

Im Oktober startet »14«, Der Autorenpodcast. Dafür sucht das Team, das sich bisher zusammensetzt aus Oliver Dietrich und mir, Daniela Preiß, noch einen dritten Mitarbeiter. Dieser soll die Aufgabe übernehmen, jeden Monat ein Buch von einem unbekannten Autor zu besprechen. Weitere Informationen zum Podcast und zur Bewerbung als „Literaturkritiker“ entnehmen Sie bitte meinen Webseiten.

Eine Rezension zu Highway to Hell, meinem zweiten Buch über den Laufsportler Harald Lange, hat zum Beispiel Margot Knipp auf Amazon verfasst. Harry ist auch mein Gesprächspartner am 14. Oktober, wenn der Podcast mit der ersten Folge online geht. Dann wird Harry erzählen, warum er schreibt, wie er schreibt …

„Bücher machen“

„Wie ein Buch entsteht“ ist nur ein Titel unter mehreren, die eine gute Einführung für jeden Autor oder Verleger bieten. Vom Manuskript zum gedruckten Buch, darüber informiert auch der der Band, der mir persönlich von allen am besten gefällt: „Bücher machen“, herausgegeben von Michael Schickerling und Birgit Menche. Auch zu diesem Titel möchte ich auf eine Rezension verweisen. Sie finden die Rezension beim VfLL, dem Verband für freie Lektorinnen und Lektoren, wo ich ebenfalls Mitglied bin.

„Wie ein Buch entsteht“

Wie ein Buch entsteht, so lautet die Unterzeile meines Blogs. Und das mit gutem Grund. Denn wer schreiben und veröffentlichen will, sollte auch die Grundlagen kennen. Vom Buchmarkt, vom Verlagswesen und nicht zuletzt vom weiteren Weg, wenn das Manuskript vollständig vorliegt.

Hans-Helmut Röhring hat dazu eine bekannte und weit verbreitete Einführung verfasst: „Wie ein Buch entsteht“. Zu diesem Titel möchte ich heute auf eine Rezension von „Kulturbuchtipps“ verweisen, die ich für gelungen halte. Besprochen wird hier die Auflage aus dem Jahr 2011 – und tatsächlich ist das die aktuelle, überarbeitete Version.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen. Zuerst die Rezension, später vielleicht auch das Buch …

Pressemitteilung: Kurzgeschichtenband „Gefangen in Freiheit“ erschienen, Autorin setzt sich für unbekannte Künstler ein

Pünktlich zur Lesung am Freitag ist das Buch aus der Druckerei gekommen. Gestern hat mir mein Verleger die ersten Exemplare übergeben. Mehr zum Buch erfahren Sie auf meinen Webseiten oder in der Pressemitteilung, die das Büro zum Buch geschrieben hat und die ich hier einstellen möchte:

Daniela Preiß bringt ihre Braillezeile zum Glühen

Die blinde Autorin veröffentlicht ihren ersten Kurzgeschichtenband und setzt sich dabei auch für unbekannte Künstler ein

Nach dem Roman Süßer Wahnsinn (2010) hat die blinde Autorin Daniela Preiß ein weiteres Buch herausgebracht. Vor wenigen Tagen ist der Kurzgeschichtenband Gefangen in Freiheit beim Thomas Rüger Verlag, Nürnberg erschienen. Er enthält 22 literarische Texte, teilweise sehr persönlich geprägt. So schreibt die Autorin über ihre Blindheit oder erzählt, nachdem sie an Depressionen erkrankt ist, von ihrem Klinikaufenthalt und dem Prozess der Genesung.

Sie wünscht sich, dass das Thema Depressionen in der Gesellschaft besser angenommen und nicht mehr als Tabu betrachtet wird. Deswegen ist die Kurzgeschichte „Als der Wind sich drehte“ auch frei auf ihren Webseiten zu lesen.

Genauso versucht Daniela Preiß, unbekannte Künstler zu fördern. Denn sie weiß selber, wie hart man kämpfen muss, um zumindest regional einen Namen zu bekommen. Für ihren Kurzgeschichtenband hat sie deshalb ein Gewinnspiel ausgeschrieben, der erste Preis geht an Elina Gkekas: Ihr Cover-Entwurf wird zum Titelbild des Buchs. Gastautorin ist Petra Gugel mit der Geschichte „Sektion IV“.

Gemeinsam mit ihrem Freund Oliver Dietrich, startet Daniela Preiß zudem einen Podcast für Autoren. Hier suchen die beiden bis August noch einen weiteren Mitarbeiter, der regelmäßig Bücher von Self-Publishing-Autoren rezensiert. Damit, hofft Daniela Preiß, kann sie andere Autoren ein bisschen nach vorne bringen, wie 2010 Thomas Rüger ihr geholfen hat.

Lesung am 8. Juli in Painten, zu meinem Gewinnspiel „Gefangen in Freiheit“

Für meinen Kurzgeschichtenband „Gefangen in Freiheit“ hatte ich im Januar ein Gewinnspiel ausgeschrieben. Wer wollte, konnte einen Entwurf für das Titelbild einreichen. Der beste Beitrag sollte später das Cover des Buchs sein, also veröffentlicht und verbreitet werden.

Für den zweiten Platz war eine Lesung im Wettbewerb, ganz privat, wie es der Gewinner haben wollte. Und diese Lesung findet in der nächsten Woche statt: am 8. Juli, um 19 Uhr.

Carmen Westermeier ist die glückliche Gewinnerin, wie ich bereits im März bekannt gegeben habe. Auf ihre Initiative hin, wird der Abend vom Kulturverein Peinten unterstützt. Veranstaltungsort ist das Rathaus, Marktplatz 24, 93351 Peinten.

Jeder, der vorbeischauen möchte, ist herzlich eingeladen, sich ein paar Kurzgeschichten anzuhören. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.